Die Mitarbeiterbefragung

Authentisches Feedback aus der Belegschaft

Mitarbeiterbefragung

Der Erfolg eines jeden Unternehmens hängt nicht unwesentlich von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab. Neben der Qualifikation, Motivation und Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber, spielt die Zufriedenheit eines jeden Mitarbeiters eine entscheidende Rolle. Daher wird der Mitarbeiterbefragung eine immer größere Bedeutung beigemessen.

Oft erfahren Führungskräfte erst viel zu spät von Problemen oder Schwierigkeiten innerhalb der Belegschaft. Schlimmstenfalls haben diese bereits zu einem Missverhältnis zwischen den Arbeitnehmern und einer allgemeinen Verschlechterung des Betriebsklimas geführt. Hätte man die Probleme eher erkannt, wäre ein frühzeitiges Eingreifen, Einlenken oder Deeskalieren eventuell möglich gewesen. Aus diesem Grund nutzen bereits heute viele Führungskräfte ein probates und sehr effektives Mittel – in Form der Mitarbeiterbefragung – um die Einstellung, Meinung und Zufriedenheit der Belegschaft zu überprüfen und eventuell existierende Schwierigkeiten schnell zu beseitigen. Die Hürde eines Mitarbeiters, sich bei Frust und Unzufriedenheit direkt an den Vorgesetzten zu wenden, entfällt. Jeder kann anonym oder offen, je nachdem welche Art Befragung durchgeführt wird, seine Meinung kundtun ohne mit Repressalien rechnen zu müssen. Der Arbeitgeber erhält ein ehrliches Feedback, mit dem er tatsächlich arbeiten, das Betriebsklima verbessern und Schwierigkeiten aus dem Weg räumen kann.

Eine Mitarbeiterbefragung eignet sich aber nicht nur dafür, das Stimmungsbild der gesamten Belegschaft abzubilden, sondern auch um einzelne Mitarbeiter-Teams einzuschätzen, Meinungen, Einstellungen, Sorgen oder Ängste hinsichtlich aktueller und künftiger Aufgaben, Projekte und Sachverhalte zu analysieren.

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Mitarbeiterzufriedenheit

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Die Mitarbeiterzufriedenheit ist sicherlich die am häufigsten genutzte Form der Mitarbeiterbefragung. Hier beantwortet oder gewichtet die Belegschaft mittels eines Fragebogens, Fragen und/oder Aussagen, die Rückschlüsse auf ihre Zufriedenheit im Unternehmen zulassen. Beispielsweise können dies Fragen zum Arbeitsplatz, zur Arbeitssituation, der innerbetrieblichen Kommunikation, zum Betriebsklima allgemein oder zu Kollegen sein. Eine Sonderform der Mitarbeiterbefragungen, ist das sogenannte „360 Grad Feedback“, wobei es ausschließlich um die Bewertung von Vorgesetzten und Führungskräften durch die Belegschaft, geht. Daneben gibt es z.B. noch Analysemöglichkeiten zur Arbeitsbelastung, Work-Life-Balance, Büroatmosphäre, etc.

Zusammenfassend kann man sagen, die Mitarbeiterbefragung bringt Klarheit in die Gemütsblase der Belegschaft. Sie deckt kritische Punkte auf und zeigt Schwachstellen im Unternehmen, auf die nun eine wesentlich schnellere Reaktion erfolgen kann. Die Führungsetage erfährt, wo aus Mitarbeitersicht Verbesserungs- oder Handlungsbedarf besteht, wo Informationen fehlen oder Unzufriedenheit durch bestimmte Faktoren hervorgerufen wird. So kann gezielt und effizient gegengesteuert werden. Die Arbeitnehmer hingegen profitieren nicht nur von den Veränderungen im Unternehmen, sondern erhalten eine zusätzliche Wertschätzung!

Die Mitarbeiterbefragung signalisiert nämlich eindeutig, die Meinung eines jeden Mitarbeiters ist wichtig und wird ernst genommen. Das Gefühl von hierarchischer Entscheidungsgewalt, kann bestenfalls durch ein WIR-Gefühl ersetzt werden und führt zu mehr Identifikation mit dem Unternehmen, stärkerer Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber und steigert zudem die Eigenmotivation innerhalb der Belegschaft.

 

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Um die genannten Vorteile mit maximalem Erfolg zu nutzen, sollte man Mitarbeiterbefragungen in regelmäßigen Abständen durchführen. Eine sorgfältige Analyse und vor allem die Ableitung richtiger Rückschlüsse ist ebenfalls essentiell. Nichts ist schlimmer, als der Belegschaft im Vorfeld große Hoffnungen auf Veränderung zu machen, im Anschluss an die durchgeführte Befragung aber alles beim Alten zu belassen. Daher ist es wichtig, den richtigen Umgang mit den erhobenen Daten und eine Zeitspanne zur Ausarbeitung von Maßnahmen, in die Planung mit einzubeziehen. Allerdings entscheidet auch maßgeblich die Zusammenstellung des Fragebogens – das Herzstück einer jeden Befragung – über den Erfolg. Umso wichtiger ist es, den Fragebogen sorgfältig auszuwählen und optimal zusammenzustellen, um den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen zu können.

Der folgende Musterfragebogen ist entlehnt aus einer Vorlage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und dem RKW Kompetenzzentrum in Eschborn.

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